das kleingedruckte

[§1 Gültigkeit und Gegenstand der AGB]

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle vom Auftragnehmer übernommenen Aufträge in den Bereichen Fotografe, Videographie, Layout und Gestaltung von Foto-Drucksachen und Konzeption und Realisation, soweit nicht im Einzelfall Abweichendes schriftlich vereinbart wurde. Foto- & Videographien im Sinne dieser AGB sind sämtliche Werke, die der Auftragnehmer geschafen hat, gleich in welcher technischen Form sie vorliegen (z.B. Abzug, elektronische oder sonstige Bildträger).

[§ 2 Zahlung/Vergütung]

Für die Herstellung der Fotografen wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale berechnet. Nebenkosten (wie z.B. Reisekosten) werden gesondert abgesprochen und vom Auftraggeber getragen. Fällige Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bis zur vollständigen Bezahlung des Rechnungsbetrages bleiben die gelieferten Fotos und Medien Eigentum des Auftragnehmers.

Wünscht der Auftraggeber eine Verlängerung der vorgesehenen Zeit für die Aufnahmearbeiten oder wird diese aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, überschritten, so erhält der Auftragnehmer hierfür den Stundensatz von 185,00€ (inkl. 19% Mwst.) je angefangene Stunde.

Alle durch den Auftragnehmer berechneten Honorare, Reservierungsgebühr und sonstigen Entgelte sind auf das nachfolgend genannte Konto:

Name: Katherina Zissopoulos Bank: Postbank
BIC: PBNKDEFF
IBAN: DE19 4401 0046 0392 3864 61

wie folgt zu entrichten:
Bei fotografscher/videografscher Begleitung ab vier Stunden muss der Auftraggeber, für eine Buchung, eine Termin-Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000€ zahlen. Der vereinbarte Restbetrag ist erst nach dem Shooting/Hochzeit bei Rechnungserhalt fällig.
Alle anderen Buchungen (unter 4 Stunden Begleitung) werden nach dem Shooting/Hochzeit bei
Rechnungserhalt fällig.
Die Entgelte aus diesem Vertrag werden ohne Abzug jeweils zu dem jeweils auf der Rechnung angegebenen Zeitpunkt fällig. Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung auf das oben angegebene Konto.

Zahlt der Auftraggeber nicht rechtzeitig oder nicht vollständig, so ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von zur Zeit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach §§ 286, 288 Abs. 1 Satz 2, i.V.m. 247 BGB zu verlangen. Sofern der Auftraggeber kein Verbraucher ist, beträgt der Zinssatz gemäß §§ 286, 288 Abs. 2, i.V.m. 247 BGB zur Zeit 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

[§ 3 Stornierung]

Tritt der Auftraggeber, nach 14 tätigem Widerrufsrecht, vor dem vereinbarten Termin vom Vertrag zurück, so wird bei Halbtages-/Tagesreportagen (Begleitungen ab vier Stunden) die Termin- Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000€ einbehalten. Bei sämtlichen anderen Buchungen werden 50% des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar an den Auftragnehmer gezahlt.

[§ 4 Widerrufsrecht]

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag mit dem Auftragnehmer zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie dem Auftragnehmer mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das Musterformular gemäß Anlage 2 zu Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 EGBGB (Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch) verwenden, welches jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so wird bei Absage des vereinbarten Termins, bei Halbtages-/Tagesreportagen (Begleitungen ab vier Stunden) die Termin-Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000€ einbehalten. Bei sämtlichen anderen Buchungen werden 50% des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar in Rechnung gestellt. Gesetzliche Rücktrittsrechte bleiben von dieser Regelung unberührt.

[§5 Gewährleistung, Haftung, Gefahrtragung]

Der Auftragnehmer verpfichtet sich, bei Durchführung eines Auftrages größtmögliche Sorgfalt walten zu lassen. Schadensersatzansprüche gegen den Auftragnehmer sind nur bei grob fahrlässigem Handeln oder Vorsatz möglich; der Ersatz eines etwaigen mittelbaren Schadens ist ausgeschlossen. Der Auftragnehmer ist berechtigt aber nicht verpfichtet Fotografen und elektronische Medien zu archivieren. Für Datenverluste bei der Archivierung der Fotografen und der elektronischen Medien wird generell keine Haftung übernommen. Bei Weitergabe der Daten inkl. aller erworbenen Nutzungsrechte an den Auftraggeber, übernimmt dieser die Verpfichtung der weiteren Archivierung. Die Aufewahrung der Daten erfolgt ohne jegliche Gewähr.

[§6 Urheber]

Als Urheber ist der Auftragnehmer alleiniger Inhaber aller Verwertungsrechte an seinem Werk. Er überträgt dem Auftraggeber die urheberrechtlichen Nutzungsrechte an den Bildern für nichtkommerzielle Nutzung. Die Übertragung darüber hinausgehender Nutzungsrechte (z.B. räumlich, sachlich oder zeitlich unbeschränkte Nutzungsrechte) oder für die kommerzielle Verwendung der fertigen Bildwerken bedarf einer besonderen Vereinbarung oder das schriftliche Einverständnis des Auftragnehmers. Dies gilt auch für wesentliche Änderungen oder Bearbeitungen des Bildes (z.B. durch Montage oder elektronische Bearbeitung).

Die Weitergabe urheberrechtlicher Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung durch den jeweils anderen Vertragspartner. Entgegenstehende Vereinbarungen bedürfen ebenfalls der Schriftform. Bei der Verwendung der Werke hat der Auftragnehmer Anspruch, als Urheber benannt zu werden.

[§7 Kreative Freiheit]

Motivgestaltung kann nur dann Gegenstand von Mängelrügen sein, wenn ein detailliertes Briefng oder Layout in schriftlicher Form vorhanden war; ist dies nicht der Fall, ist die Frage der Motivgestaltung frei.

Die Auswahl und Bearbeitung der Bilder liegt im kreativen Ermessen des Fotografen. Die Menge der gelieferten Dateien kann je nach Veranstaltungsgröße und Ablauf variieren. Der Auftragnehmer sichert dem Auftraggeber jedoch mindestens 40 hochaufösende und bearbeitete Bilder pro Reportagenstunde zu.

Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor nur jene Fotografen an den Auftragnehmer weiterzugeben, die sie selbst für fotografsch und qualitativ gelungen erachtet. Hierbei legt der Auftragnehmer jedoch keine Obergrenze fest und liefert dem Auftraggeber mindestens 40 Bilder oder mehr pro Reportagenstunde. Darüber hinaus erklärt sich der Auftraggeber einverstanden, dass alle Arbeiten im Stil von SolMade-Photography (Arbeitsproben: siehe www.solmade.de oder https://www.instagram.com/solmade_phtgrphy/) durchgeführt werden. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, außerordentliche Bildwünsche, die ihrem Stil nicht entsprechen, abzulehnen. Dies kann aber gesondert besprochen werden und wird im Einzelfall entschieden.

[§8 Veröfentlichungen]

Der Auftragnehmer ist publizierter Künstler und veröfentlicht seine Arbeiten deswegen in Hochzeits-Magazinen, Prints und Blogs sowie auf Social Media (Instagram, Facebook, etc.) und ihrer Homepage.

Bei Auftragserteilung zeigt sich der Auftraggeber einverstanden, dass der Auftragnehmer die Aufnahmen, die auf seiner Veranstaltung entstanden sind, zur Eigenwerbung ihres Portfolios und zu Marketingzwecken zeitlich und örtlich unbegrenzt verwenden darf.

Dem Auftraggeber steht das private Nutzungs- und Vervielfältigungsrecht zu. Er darf die Fotografen an Freunde und Familie weitergeben und im Privaten Rahmen drucken und vervielfältigen. Weiterbearbeitungen der Fotografen sind untersagt.

Bei Veröfentlichung auf Sozialen Netzwerken verpfichtete der Auftraggeber sich dazu den Auftragnehmer namentlich zu erwähnen und zu verlinken.

Für andere Nutzungen (z.B. gedrucktes Portfolio) benötigt der Auftragnehmer die Einwilligung des Auftraggebers nicht.

[§9 Nichterfüllung einzelner Fotos]

Sollte es dem Auftragnehmer und Ihrem Team aufgrund von veränderten Wetterbedingungen oder Komplikationen im Zeitplan (die sie selbst nicht zu verschulden haben), Beschränkung in Locations oder der Kirche nicht möglich sein, bestimmte Aufnahmen zu tätigen, so liegt dies nicht in der Verantwortung des Auftragnehmers. Dies gilt ebenso für verpasste Fotomöglichkeiten aufgrund von
Behinderung durch andere Kameras, fotograferende oder flmende Dritte oder fremde Lichtsysteme
sowie Verspätungen des Brautpaares oder anderen wichtigen Personen der Veranstaltung. Es liegt in der Verantwortung des Auftraggebers, den Zeitplan möglichst einzuhalten. Darüber hinaus liegt es in der Verantwortung des Auftraggebers, sich frühzeitig um eine Regen-Alternative für Paar- und Gruppenfotos zu bemühen. Sollte eine Regen-Alternative nicht vorliegen und es dennoch zu Regen kommen, so kann ein After Wedding Shooting vereinbart werden oder nach Möglichkeit in Innenräumen vor Ort fotografert werden. Der Auftraggeber kann frei entscheiden, was er wählen möchte.

[§10 Ausfall des Fotografen]

Sollte es dem Auftragnehmer aus gesundheitlichen Gründen, höherer Gewalt, Todesfällen oder anderen unvorhersehbaren Zuständen nicht möglich sein, wie vereinbart die Veranstaltung der Auftraggeber zu fotograferen, verpfichten dieser sich für gleichwertigen Ersatz zu sorgen. Gerne hilft das Team von SolMade-Photography dem Auftraggeber bei der Suche nach Ersatz, in dem fähige und professionelle Kollegen aus dem eigenen Netzwerk empfohlen werden und deren Verfügbarkeit direkt geprüft wird. Dem Auftraggeber steht es frei, diese Empfehlung anzunehmen oder abzulehnen.

Sollte es dem Auftragnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein die Hochzeit zu begleiten so werden sie sich nach eigenem Ermessen von einem Kollegen begleiten und unterstützen lassen und tragen die Kosten für diesen Kollegen selbst. Dies erfolgt in Absprache mit dem Auftraggeber.

[§11 Erfüllungsort und Gerichtsstand]

Erfüllungsort für alle Verpfichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist für beide Teile der Ort des Events oder Shootings. Für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Gerichtsstand Lüdenscheid, soweit nicht gesetzlich etwas anderes zwingend vorgeschrieben ist. Das gleiche gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder wenn der Kunde nach dem Abschluss des Vertrages seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

[§ 12 Ergänzende Sonderbestimmungen]

Wird ein Auftrag aus Gründen, welche durch den Auftraggeber zu vertreten sind, nicht ausgeführt, so kann der Auftragnehmer, ohne dass es eines Schadensnachweises bedarf, ein Ausfallhonorar in voller Höhe des vereinbarten Honorars berechnen. Kann die Veranstaltung aufgrund von höherer Gewalt (z.B. Pandemischer Reglungen, Unfall o.ä.) nicht durchgeführt werden, verzichtet der Auftragnehmer auf das Einverlangen der vereinbarten Kosten.

Ist es dem Auftragnehmer aufgrund von höherer Gewalt (z.B. Unfall,
attestierte Krankheit o.ä.) nicht möglich, den Auftrag durchzuführen oder die Bilder innerhalb der vereinbarten Zeit zu liefern, verzichtet der Auftraggeber auf Schadenersatzforderungen bzw. die Abwälzung etwaiger Mehrkosten auf den Auftragnehmer. Der Auftragnehmer bemüht sich in diesem Falle jedoch dringend um Ersatzfotografen.

Wird ein angefangener Auftrag, aus vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Gründen, nicht fertig gestellt, so steht diesem das volle Honorar zu. Als angefangen gilt ein Auftrag, wenn mit den vertraglich geschuldeten Leistungen begonnen wurde. Der Auftragnehmer verpfichtet sich, die zur Ausführung des Auftrages gegebenenfalls erforderlichen Erfüllungsgehilfen mit größtmöglicher Sorgfalt auszusuchen. Eine weitergehende Haftung für diese Erfüllungsgehilfen übernimmt dieser nicht.

Gehen Fotografen im Gefahrenbereich des Auftragnehmers trotz größter Sorgfalt unter, ohne dass dieser dies zu vertreten hat, so berührt dies, sofern durch den Verlust der Fotografen die wesentlichen Vertragsinhalte laut Preisliste weiterhin als erfüllt betrachtet werden können, den Honoraranspruch nicht.

[§13 Datenschutz]

Sollten personenbezogene Daten (z.B. Name, Anschrift, E-Mail-Adresse) erhoben werden, verpfichten wir uns dazu, Ihr vorheriges Einverständnis einzuholen. Wir verpfichten uns dazu, keine Daten an Dritte weiterzugeben, es sei denn, Sie haben zuvor eingewilligt.
Sie haben jederzeit das Recht, vom Auftragnehmer über den Sie betrefenden Datenbestand vollständig und unentgeltlich Auskunft zu erhalten.

Des Weiteren besteht ein Recht auf Berichtigung/Löschung von Daten/Einschränkung der Verarbeitung für den Nutzer.

Weiter Informationen zum Thema Datenschutz fnden Sie auf unserer Webseite unter folgenden Link: https://www.solmade.de/privacy/

[§14 Schlussbestimmungen / Salvatorische Klausel]

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Der Wohnsitz des Auftragnehmers ist Gerichtsstand.
Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, oder werden, oder die Bedingungen eine Lücke enthalten, so bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.


Diese AGB gelten ab dem 01.02.2022.